Zu Besuch bei der Marine

Mitglieder der RK Büdingen unternahmen eine Fahrt zur Marine nach Wilhelmshaven. In einer Kolonne ging es auf den Weg Richtung Norden. Nach einer Frühstückspause erreichte die Gruppe den Marinestützpunkt in Wilhelmshaven. Ein besonderes Erlebnis war die Besichtigung der Fregatte „Lübeck“. Den Abend verbrachten die Büdinger mit der RK Wilhelmshaven in der UHG bei gutem Essen und kameradschaftlichen Gesprächen. Am nächsten Tag standen der Besuch des Marinemuseum und eine Hafenrundfahrt auf dem Programm. In der Nähe der Unterkunft, dem Hausboot „Arcona“ der Marinekameradschaft, lag das russische Segelschiff „Mir“ vor Anker, das ausgiebig besichtigt wurde.
Am Sonntag machten sich die Oberhessen nach ihrem Frühstück auf den Heimweg.

Die Bilder zeigen die Fregatte „Lübeck“, die „Mir“ sowie die Büdinger Reisegruppe.

Militärische Grundkenntnisse

Militärische Grundkenntnisse

waren beim „Schlauen Fuchs“ gefragt

Philippseck (gs). Die Überprüfung militärischer Grundkenntnisse steht beim jährlichen Nacht-Orientierungs-Marsch „Schlauer Fuchs“ der RK Philippseck im Vordergrund. Diesmal hatte Vorsitzender Major d. R. Friedhelm Becker mit der Gemarkung Rosbach ein bislang noch unbekanntes Übungsgebiet ausgesucht. Start und Ziel waren auf einem Forstarbeiter-Stützpunkt in der Nähe der Autobahn 5. Hier stand den 25 Teilnehmern eine Blockhütte als Meldekopf zur Verfügung. Strom wurde durch ein Aggregat erzeugt, Wasser stand in Kanistern bereit, die Speisen wurden auf einem Grill bereitet. Geschlafen wurde nach dem rund zehn Kilometer langen Marsch und einem Kameradschaftsabend in der Hütte, in Fahrzeugen oder im Freien. Becker wies bei der Einweisung der vier Mannschaften mit drei oder vier Teilnehmern auf die Waldbrandgefahr hin und gab einen Einblick in die Lage.

Freiwillige Reservisten des Landeskommandos werden eingesetzt, um ein Waldgebiet, in dem sich ein Munitionslager der Bundeswehr befindet, wegen der großen Waldbrandgefahr zu überwachen. Brandstifter sollen festgehalten und der Polizei übergeben werden. Los ging es dann mit einigen Orientierungsaufgaben, bei denen für fünf Punkte die Koordinaten und die Höhen zu ermitteln waren. Beim Munitionsdepot, in der Karte als Schornstein eingezeichnet, taten sich einige etwas schwer, doch auch hier waren bald die geforderten Angaben gefunden. Zwei „tote Briefkästen“ mussten nach Koordinaten angelaufen werden, bei einer weiteren Station mussten Minen gefunden werden. Zuletzt wurden bei der Station Waffenausbildung Kenntnisse im Umgang mit Waffen von den Teilnehmern abverlangt.

An den Start gingen die RK Lich mit Oberstleutnant d. R. Christian Koch, Unteroffizier d. R. Michael Antschischkin, Hauptgefreitem d. R. Florian Uhl und Nadja Wilke. Für die RK Mittelhessen nahmen Stabsunteroffizier d. R. Emry Wagner, Stabsgefreiter d. R. Ralf Rühl und Förderer Tobias Schneider teil. In der Mannschaft der RK Wetterau starteten Hauptmann d. R. Andreas Kipp, Unteroffizier d. R. Stefan Eckert sowie die Obergefreiten d. R. Martin Hitzel und Heiko Werner. Seit einigen Jahren beweist auch die Freiwillige Feuerwehr Hundstadt, dass sie mit den Reservisten mithalten kann. Das versuchten diesmal Christian Sassner, Moritz Bierbrauer und Maximilian Hohn.

Dass der „Schlaue Fuchs“ auch altgediente Reservisten motiviert,  nach längerer Zeit wieder einmal die Uniform anzuziehen und mitzumachen, zeigt die Teilnahme eines Gefreiten. Der hatte aber Pech mit seinen Stiefeln, nach so langer Zeit lösten sich die Sohlen ab. „Das ist mir auch schon passiert“, tröstete ihn ein Kamerad, der nach seinem Missgeschick zum Schuhmacher ging und die „Bundeswehr-Treter“ für über 30 Euro auf eigene Kosten die reparieren ließ. Sieger bei der Reservistenwertung wurde die RK Wetterau vor der RK Lich und der RK Mittelhessen. Wertung ZMZ-Mannschaft: 1. Feuerwehr Grävenwiesbach-Hundstadt.

Registrierung der Teilnehmer am Meldekopf.
Registrierung der Teilnehmer am Meldekopf.
Die Mannschaft der Feuerwehr Hundstadt bei der Orientierungsaufgabe an der Karte.
Die Mannschaft der Feuerwehr Hundstadt bei der Orientierungsaufgabe an der Karte.
Major d. R. Friedhelm Becker (links) bei der Einweisung in die Lage.
Major d. R. Friedhelm Becker (links) bei der Einweisung in die Lage.
Ein Teil der angetretenen Reservisten der Übung im Wald von Rosbach
Ein Teil der angetretenen Reservisten der Übung im Wald von Rosbach
Die Mannschaft der RK Mittelhessen belegte den dritten Platz
Die Mannschaft der RK Mittelhessen belegte den dritten Platz
Sieger wurde die Mannschaft der RK Wetterau
Sieger wurde die Mannschaft der RK Wetterau

Neue Heimat für die RK Büdingen

Büdingen (gs). Die Zeiten des „Herumvagabundierens“ sind vorbei. Die RK Büdingen hat jetzt endlich eine neue Bleibe und hofft – für längere Zeit. Die ehemaligen Bundeswehrsoldaten nutzen nun das ehemalige denkmalgeschützte Gerichts-, Schul- und Rathaus aus dem Jahr 1733 in der Straße Unterpforte 21 im Stadtteil Eckartshausen. Die offizielle Beschreibung des Gebäudes in der Denkmalliste lautet: „Massivbau, fünfachsig mit zweiläufiger Freitreppe, geohrtem Portal und Segegmentbogengiebel, dort Inschrift: ,ANNO 1733 C F G Z I Y U B ECKARTSHÄUSER GERICHTS-, RAT- UND SCHULHAUS´.  In der Mitte Ysenburger Wappen. Hohes Mansarddach mit Dachreiter. Der einfache, qualitätvolle Barockbau in prominenter Lage an der Ecke Burggasse/ist Kulturdenkmal wegen seiner künstlerischen, geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung“. Hier kann die RK im ersten Stock den großen Sitzungsraum mit anschließender Küche nutzen, hier befinden sich auch sanitären Anlagen. Dort können größere Veranstaltungen durchgeführt werden. Die „richtige Heimat“ ist jedoch das etwa zehn Quadratmeter große ehemalige Büro des Ortsvorstehers. Dort sollen Tisch und Stühle aufgestellt werden, um hier tagen und beraten zu können. Ein „echter Schatz“ ist der große Tresor, der Safe der früheren Volksbank, der den Reservisten ebenfalls zur Verfügung steht. In diesem Räumchen werden auch die Utensilien der RK gelagert.

Die Beschreibung des Hauses.
Die Beschreibung des Hauses.
In diesem Gebäude haben die Büdinger Reservisten eine neue Bleibe.
In diesem Gebäude haben die Büdinger Reservisten eine neue Bleibe.
RK-Vorsitzender Gefreiter d. R. Klaus Geschke im RK-Zimmer, dort waren die Getränke für die Einweihungsfeier gelagert.
RK-Vorsitzender Gefreiter d. R. Klaus Geschke im RK-Zimmer, dort waren die Getränke für die Einweihungsfeier gelagert.

Bilder: Gernot Schobert

RK Nidda Nidder

Steinberg (gs). Ehrungen, Rückblick und Vorschau standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Reservistenkameradschaft (RK) Nidda-Nidder in der Gaststätte „Zum Adler“ in Steinberg. Der erste stellvertretende Kreisvorsitzende Fähnrich der Reserve (d. R.) Gernot Schobert verlieh dem Vorsitzenden Hauptgefreiter d. R. Artur Kaltenschnee für 40 Mitgliedschaft im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr eine Ehrenurkunde und eine Nadel. 25 Jahre ist das fördernde Mitglied Roland Münster dabei, dafür gab es ebenfalls Urkunde und Nadel. Urkunden für jeweils 20 Jahre Verbandszugehörigkeit bekamen Gefreiter d. R. Uwe Weber, Obergefreiter d. R. Marco Rinker und Karl-Hermann Daubert.

In seinem Rückblick hatte der Vorsitzende die Teilnahme an den Sitzungen des Kreisvorstands, regelmäßige Stammtisch-Treffen bei Manfred Kessel, eine Schlauchbootfahrt von Wetzlar nach Diez und  eine militär-historische Fahrt in den Hafen von Portsmouth in England erwähnt. Dort wurden das Museum der Royal Navy, das Kriegsschiff HMS „Victory“ und der neue Flugzeugträger „Queen Elizabeth“ besichtigt. Etwas ganz Besonderes war die Einladung des Pionierbataillons 905 aus Ingolstadt  auf den Gebirgs-Übungsplatz „Reiteralp“. Hier nahmen acht Reservisten eine Woche lang an der Gebirgsausbildung „Schnelle Gams“ teil, wie Marco Rinker, zuständig für die militärische Förderung, erläuterte. Die Reservisten Nidda-Nidder unternahmen auch eine dreitägige Studienfahrt nach Berlin, hatte ihr Jahres-Abschluss-Schießen auf dem Stand in Schotten und eine Weihnachtsfeier in Steinberg.

Obergefreiter d. R Achim Eckhardt, Vorsitzender der Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Schießsport erwähnte drei vereinsinterne Schießen, die Vereinsmeisterschaften und das  erste Schießen mit Ordonnanz-Gewehr, das Obergefreiter d. R. Hans Wagner gewann. Vereinsmeister Langwaffe wurde Hauptgefreiter d. R. Artur Kaltenschnee, Kurzwaffe Obergefreiter d. R. Manfred Sehr. Beim Jahresabschluss-Schießen war Hauptgefreiter d. R. Dirk Franz am besten. Die Versammlung beschloss, dass die Stammtische künftig jeden vierten Freitag im Monat und die Schießen jeden zweiten Samstag im Monat stattfinden sollen. Die Weihnachtsfeier ist am 13. Dezember, beim Jahres-Abschluss-Schießen soll wieder ein Glücksschießen angeboten werden, auf Wunsch soll es in diesem Jahr auch eine Damen-Wertung bei der Vereinsmeisterschaft geben. Die Schlauchboot-Tour ist vom 30. Mai bis zum 1. Juni geplant, zudem soll die Möglichkeit bestehen, auf einer kommerzielle Anlage mit diversen Panzern der Bundeswehr zu fahren. Auch soll eine einheitliche Freizeitkleidung angeschafft werden.

Ehrungen bei der RK Nidda-Nidder (von links): Marco Rinker, Roland Münster, Artur Kaltenschnee, Uwe Weber und Karl Hermann Daubert.
Ehrungen bei der RK Nidda-Nidder (von links): Marco Rinker, Roland Münster, Artur Kaltenschnee, Uwe Weber und Karl Hermann Daubert.

Wechsel an der Spitze der RK Lanzenhain

Lanzenhain (gs). 25 spielt in diesem Jahre bei der Reservistenkameradschaft (RK) Lanzenhain eine große Rolle: Die Kameradschaft wurde vor 25 Jahren gegründet, Oberstabsfeldwebel der Reserve (d. R.) Michael Gläser stand ihr 25 Jahre lang vor. Er,  Oberfeldwebel d. R. Albrecht Lipp, Hauptgefreiter d. R. Thorsten Schwab sowie die Obergefreiten d. R. Bernhard Jöckel und Hartmut Möller wurden in der Jahreshauptversammlung für 25-jährige Mitgliedschaft mit Urkunden und Anstecknadeln geehrt.  Ausgezeichnet wurden ebenfalls Hauptgefreiter d. R. Stefan Dietz sowie die Obergefreiten d. R. Bernhard Jöckel und Georg Amerschläger für ihre beispielhafte Mitarbeit. Reservist des Jahres 2018 wurde Hauptgefreiter d. R. Edwin Stein.

In der Zusammenkunft im Schulungsraum der Feuerwehr gab es einen Wechsel in der Führung der RK.  Michael Gläser hatte nach 25 Jahren seinen Rückzug an der Vereinsspitze angekündigt, sein Nachfolger wurde Stefan Dietz, der seither erster stellvertretender Vorsitzender war. Dessen Amt übernahm Thorsten Schwab, der weitere stellvertretende Vorsitzende Edwin Stein wurde wiedergewählt. Neuer Kassenwart ist Obergefreiter d. R. Alexander Günter, er tritt die Nachfolge von Bernhard Jöckel an, neuer Schriftführer wurde Lars Krüger. Der erste stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Oberhessen, Gernot Schobert, verpflichtete den Vorstand, das Amt gewissenhaft auszuüben und die Kameradschaft zu pflegen.

In seinem Rückblick hatte der erste stellvertretende Vorsitzende Stefan Dietz an die Übergabe der „gelben Schleife“ der Solidarität an den Stadtteil Lanzenhain, RK-Abende, Biwak an der Grillhütte, Beutelchesessen und die Kranzniederlegung am Volkstrauertag erinnert.  Der scheidende Vorsitzende Michael Gläser, der beruflich bedingt im Süden von Bayern lebt, dankte für die 25 Jahre Zusammenarbeit. „Ich war ein stolzer Vorsitzender, ich bin froh, dass es weiter geht“, sagte er.

Höhepunkt im Vereinsleben wird am 9. August die 25-Jahr-Feier der RK sein. Geplant ist ein Festkommers im Festzelt. Wer alte Fotos besitzt, wird gebeten, sie für eine Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Als Gäste erwartet man den Krieger- und Reservistenverein aus Pang, einem Stadtteil von Rosenheim. Vorgesehen ist am 21. September eine Wanderung auf dem „Höhenweg“ auf dem Hoherodskopf (acht Kilometer). Wer möchte, kann danach noch bis nach Lanzenhain zum Biwak wandern, das sind noch einmal vier Kilometer. Das Beutelchesessen ist am 2. November geplant. Die Versammlung beschloss, dem Förderverein Stab Division Schnelle Kräfte (DSK) in Stadtallendorf 250 Euro zu spenden. Dieser kümmert sich um in Not geratene Soldaten und ihre Familien und verleiht die „gelben Schleifen“. 

Der erste stellvertretende Kreisvorsitzende Fähnrich d.R. Gernot Schobert (links) verpflichtete die Gewählten in ihre Ämter. Foto: Merklinger
Der erste stellvertretende Kreisvorsitzende Fähnrich d.R. Gernot Schobert (links) verpflichtete die Gewählten in ihre Ämter. Foto: Merklinger
Die Geehrten der RK Lanzenhain (von links nach rechts): Oberstabsfeldwebel d. R. Michael Gläser, Oberfeldwebel d. R., Albrecht Lipp, die Hauptgefreiten d. R Thorsten Schwab und Edwin Stein sowie die Obergefreiten d. R Bernhard Jöckel, Hartmut Möller und Stefan Dietz. Bild: Schobert
Die Geehrten der RK Lanzenhain (von links nach rechts): Oberstabsfeldwebel d. R. Michael Gläser, Oberfeldwebel d. R., Albrecht Lipp, die Hauptgefreiten d. R Thorsten Schwab und Edwin Stein sowie die Obergefreiten d. R Bernhard Jöckel, Hartmut Möller und Stefan Dietz. Bild: Schobert

Nachwahlen RK Grünberg

Die RK Grünberg hatte Nachwahlen im Vorstand. Nach dem plötzlichen Ableben des seitherigen Vorsitzenden Bernd Scheer, musste ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Die Mitgliederversammlung wählte den seitherigen 1. stellvertretenden Vorsitzenden, den Oberstabsgefreiten d. R. Jens Meinhold, zum neuen Leiter der RK. In sein seitheriges Amt wurde Obergefreiter d. R. Karlheinz Koch gewählt. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Oberfeldwebel d. R. Hilmar Wolf verpflichtete beide in ihre Ämter.  

Wolf verpflichtet den neuen 1. stellvertretenden RK Vorsitzenden OG d. R. Karlheinz Koch.
Wolf verpflichtet den neuen 1. stellvertretenden RK Vorsitzenden OG d. R. Karlheinz Koch.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Hilmar Wolf verpflichtet den neuen RK Vorsitzenden OSG d. R. Jens Meinhold.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Hilmar Wolf verpflichtet den neuen RK Vorsitzenden OSG d. R. Jens Meinhold.

Schießen zum Jahresabschluss

Die RK Schotten veranstaltete ihr traditionelles Jahresabschluss-Schießen im Schottener Schützenhaus. Vorsitzender Stefan Kergl sprach von einem „kleinen Kreis“, der sich hier zum Wettkampf getroffen hatte. Gefordert wurden fünf Schuss Großkaliber, Revolver, stehend freihändig, fünf Schuss Großkaliber Gewehr sitzend aufgelegt und  als Besonderheit fünf Schuss aufgelegt mit der Vereinswaffe K 98 k mit KK-Einstecklauf als Glücksschießen. Sieger mit Lang- und Kurzwaffe wurde Florian Henrich, auf den weiteren Plätzen waren Klaus Eckhardt, Mathias Weber, Henning Michel, Martin Kluge, Werner Rühl, Hans Wagner, Karlheinz Zimmer, Stefan Kergl und Ralf Kraus. In der Gesamtwertung (alle drei Disziplinen) gab es folgende Reihenfolge: Henning Michel, Klaus Eckhardt, Stefan Kergl, Florian Henrich, Mathias Weber, Hans Wagner, Martin Kluge, Werner Rühl, Ralf Kraus und Karlheinz Zimmer. Jeder von ihnen durfte sich einen Preis aussuchen. Zur Stärkung gab es Chili con Carne, vom RK-Vorsitzenden Stefan Kergl zubereitet. Auch die Mitglieder der RK Nidda-Nidder, die zeitgleich inSchotten schossen, ließen sich das Essen schmecken und luden die Schottener zu ihrem Glücksschießen ein.

Unser Foto zeigt RK-Vorsitzenden Stefan Kergl (links) und die fünf besten Schützen mit Lang- und Kurzwaffe. 

 

Bild: RK Schotten

 

 

 

 

 

Die Kreisgruppe trauert um die Verstorbenen im letzten Quartal 2018

 

HG d. R. Lutz Löffler, geboren 7.6. 1966, gestorben 18.10. 2018. Er war vom 6. 2. 2010 bis zu seinem Tod Vorsitzender der RK Büdingen

HG d. R. Bernd Scheer, geboren 15.8.1955, gestorben 23.10.2018. Er war vom 9.3.2001 bis zu seinem Tod Vorsitzender der RK Grünberg

HFw d. R. Manfred Schössler, geboren 10.10.1955, gestorben  30.11.2018. Er war vom 22.1.1988 bis 7.1.1994 Vorsitzender der RK Maar

Förderer Helmut Lanz , 36 Jahre Mitglied der RK Alsfeld, geboren 25.4.1944, gestorben 6.9.2018

Gelbe Schleife Birstein

Birstein (gs). Bürgermeister Wolfgang Gottlieb „sprach von einem Bekenntnis zur Bundeswehr“, gestand aber auch, das er bis vor kurzem noch nichts von der „Gelben Schleife“ gehört hatte. Da er bei der 777-Jahr-Feier des Ortsteils Lichenroth  in Urlaub war, hatte er damals  auch nichts von der Division Schnelle Kräfte in Stadtallendorf, deren Förderverein des Stabs und die Aktion der Solidarität mit den Soldaten mitbekommen. Jetzt ist er aber bestens informiert und wird beim Anblick der „Gelben Schleife“, die seine Gemeinde bekommen hat, immer an den nicht ungefährlichen Dienst in der Bundeswehr erinnert.

Oberst im Generalstab (i. G. ) Sascha Zierold und Hauptmann Martin Würz (Vorsitzender des Fördervereins) übergaben dem Bürgermeister im Beisein einiger Kommunalpolitiker und Reservisten die „Gelbe Schleife“ mit dem Gemeindewappen. Birstein ist die 42. Kommune, die damit ihre Solidarität mit den Soldaten weithin sichtbar kund tut. Auch 17 Privatpersonen oder Unternehmen haben bisher solche Schleifen bekommen, sagten der Oberst und der Hauptmann.

Wie Bürgermeister Gottlieb bei der Begrüßung erklärte, hätte Dieter Schleich aus Lichenroth den Antrag für die „Gelbe Schleife“ gestellt, der Gemeindevorstand habe sich damit befasst und ihn ausführlich diskutiert. „Unsere Entscheidung ist eine gute Sache, wir wollen uns öffentlich dazu bekennen und ein Zeichen setzen, das haben ja andere Gemeinden auch schon getan“, sagte der Rathauschef.

Oberst Zierold stellte seine Divison mit rund 10000 Soldaten in Westdeutschland vor, das seien Luftlandekräfte, Heeresflieger und das Kommando Spezialkräfte ( KSK) sowie eine niederländische Brigade. Rund 2000 Soldaten hätten im vergangenen Jahr im Auftrag des Bundestages, also im Auftrag der Bürger, im Ausland Dienst geleistet. Aus diesem Grunde sei die „Gelbe Schleife“ für „uns als Wertschätzung, Solidarität und Zustimmung so wichtig. Es freut uns riesig, dass eine Gemeinde wie diese, hier mitmacht“. Er dankte den Verantwortlichen im Namen der Soldaten, dass es ihnen „nicht egal ist, was wir machen“.  Auch Vorsitzender Hauptmann Martin Würz war den Gremien von Birstein für das sichtbare Zeichen der Solidarität dankbar. Der Förderverein lebe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Mit dem Geld werde Soldaten, deren Familien, Beamten und Angestellten in der Bundeswehr in Notfällen geholfen. Diese Hilfe sei der erste Satzungszweck, der zweite sei das Aufstellen der „Gelben Schleifen“ als Zeichen der Solidarität. So werde die Wertschätzung des Dienstes  sichtbar nach außen getragen. „Dieses Zeichen wird gesehen“, sagte er. Drittens setze man sich für das Gedenken der Toten ein.

Hauptfeldwebel der Reserve (d. R.) Dieter Schleich aus Lichenroth, der Mitglied der Reservistenkameradschaft Lautertal ist, hatte es mit dem Vorsitzenden der Kreisgruppe Oberhessen, Oberstabsfeldwebel d. R. Achim Höll, und dessen Stellvertreter Fähnrich d. R. Gernot Schobert ermöglicht, dass die Reservistenmusik Hessen bei der 777-Jahr-Feier von Lichenroth ein anderthalbstündiges Wohltätigkeitskonzert gab. Den Erlös in Höhe von 400 Euro übergab er dem Förderverein. Mit dabei war auch Lautertals Bürgermeister Dieter Schäfer, der mit dem Birsteiner Kollegen in der Gruppe der „G-9-Bürgermeister“ zusammen arbeitet, dessen Gemeinde aber noch nicht kannte. Er informierte sich über die Arbeit des Fördervereins, denn als Lautertal am 3. Oktober 2017 die „Gelbe Schleife“ bekam, war er noch nicht im Amt.

Bürgermeister Gottlieb, sein Kollege Schäfer, Dieter Schleich, Hauptmann Würz und Achim Höll bei der Übergabe der 400-Euro-Spende an den Förderverein der DSK.

Bürgermeister Gottlieb, sein Kollege Schäfer, Dieter Schleich, Hauptmann Würz und Achim Höll bei der Übergabe der 400-Euro-Spende an den Förderverein der DSK.

Bürgermeister Gottlieb bekam von den Vertretern der Division Schnelle Kräfte die "Gelbe Schleife" für Birstein.

Bürgermeister Gottlieb bekam von den Vertretern der Division Schnelle Kräfte die „Gelbe Schleife“ für Birstein.

Stolz präsentiert Bürgermeister Gottlieb imBeisein von Kommunalpolikern und der Vertreter der DSK die "Gelbe Schleife" für Birstein.

Stolz präsentiert Bürgermeister Gottlieb im Beisein von Kommunalpolitikern und der Vertreter der DSK die „Gelbe Schleife“ für Birstein.

Die Bürgermeister Gottlieb und Schäfer (von links) informierten sich bei Hauptmann Würz und Oberst Zierold über die DSK und die "Gelbe Schleife".

Die Bürgermeister Gottlieb und Schäfer (von links) informierten sich bei Hauptmann Würz und Oberst Zierold über die DSK und die „Gelbe Schleife“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder: Schobert

Wahlen bei der RK Hochtaunus

Die RK Hochtaunus hat gewählt. Vorsitzender Stabsfeldwebel d. R. Thomas Schupbach, sein Stellvertreter Hauptbootsmann d. R. Oliver Ickstadt und Kassenwart Oberfeldwebel d. R. Marc Desch wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist Feldwebel d. R. Christian Wehrheim als Schriftführer, wiedergewählt wurden auch die beiden Revisoren Oberst d. R. Alexander Krutzek und Oberstleutnant d. R. Dr. Steffen  Eube. Die Wahl leitete  KrOrgLtr Klaus Merklinger, die Verpflichtung führte das RK-Mitglied Dr. Paul  Freiling, Vizepräsident für Mitgliedergewinnung und Service des VdRBw, durch.

Vizepräsident Dr. Freiling verpflichtet den wiedergewählten Vorstand (von links nach rechts): Hauptbootsmann d. R. Ickstadt (stellv. Vorsitzender), Oberfeldwebel d. R. Marc Desch (Kassenwart), Stabsfeldwebel d. R. Schupbach (Vorsitzender) und Oberstleutnant d. R. Onno Onneken (stellv. Revisor)

Vizepräsident Dr. Freiling verpflichtet den wiedergewählten Vorstand (von links nach rechts): Hauptbootsmann d. R. Ickstadt (stellv. Vorsitzender), Oberfeldwebel d. R. Marc Desch (Kassenwart), Stabsfeldwebel d. R. Schupbach (Vorsitzender) und Oberstleutnant d. R. Onno Onneken (stellv. Revisor)