Keine Feier in Lautertal
Die RK Lautertal führt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr am 3. Oktober keine Veranstaltung durch. Das Flaggenhissen und Gedenken zur deutschen Einheit sowie das anschließende Heringsessen in Engelrod fallen aus!
Die RK Lautertal führt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr am 3. Oktober keine Veranstaltung durch. Das Flaggenhissen und Gedenken zur deutschen Einheit sowie das anschließende Heringsessen in Engelrod fallen aus!
Rund 100 Personen, Reservisten, Reservistinnen, Aktive, Fördere und Förderinnen beteiligten sich an der Tag- und Nacht-Übung der Kreisgruppe Oberhessen im Vogelsberg rund um den Schwarzbachteich bei Grebenau. Bereits einen Tag zuvor hatten viele Helfer und Helferinnen mit dem Vorsitzenden der RK Vogelsberg, dem Stabsgefreiten d. R. Stefan Runkel, die Veranstaltung mit hohem Aufwand vorbereitet und die Ausbildungsstationen aufgebaut. Die Kreisgruppe Oberhessen war nach Ausbruch der Pandemie und der Einstellung jeglicher Aktivitäten durch Bundeswehr und Reservistenverband eine der ersten Gruppierungen in Hessen, die eine größere Veranstaltung durchführen durfte.
So spielten Corona-Schutzmaßnahmen und Hygiene eine ganz besondere Rolle. Aus diesem Grunde wurde bereits im Vorfeld ein umfangreiches und auf die Veranstaltung abgestimmtes Hygienekonzept mit dem zuständigen Gesundheitsamt erarbeitet und freigegeben, über dessen Einhaltung die beiden Hygienebeauftragten Anja Runkel und Heike Oest penibel wachten.
Bereits beim Betreten des Übungsgeländes und in der Folge an jedem Tag weitere Male, wurden allen an einer eigens aufgebauten Fieberstation die Temperaturen gemessen, und das Formblatt Selbstauskunft musste ausgefüllt werden. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhielt ein Päckchen Desinfektionstücher und bei Bedarf einen Mund- und Nasenschutz. „Achtet auf die Hygieneregeln, wascht die Hände lieber einmal zu viel als zu wenig, wir haben ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung“, sagte der Kreisvorsitzende Oberfeldwebel der Reserve Hilmar Wolf, zur angetretenen Mannschaft.
Dann begann die Ausbildung in acht Gruppen zu je vier Personen, die am Abend einen Marsch nach Karte, Kompass und Koordinaten mit sieben Stationen absolvieren sollten.
Die Fernmeldeausbildung gab es bei Hauptfeldwebel d. R. Martin Kern, der die beiden Funkgeräte SEM 70 und SEM 52 vorstellte, in Betrieb nehmen und Funksprüche üben ließ.
Nebenan zeigte Oberbootsmann Lea Loll das richtige Anlegen der Schwimmweste und ließ verschiedene Knoten binden, die die Marine nutzt.
Umfangreiches Wissen über Karte und Kompass sowie das DF (Doppelfernrohr) zur groben Ermittlung von Entfernungen wurde von Stabsunteroffizier d. R. Silvius Theumer vermittelt.
Bei Oberfeldwebel Maikel Jauer konnten die Gruppen die Schießtechniken intensivieren.
„Ohne Mampf kein Kampf“: Das Mittagessen gab die RK Feldatal aus, es gab Marschverpflegung, abgepackt durch die Bundeswehr-Küche Stadtallendorf und in Tüten ausgegeben.
Auch der Feldwebel für Reservisten Stadtallendorf, Stabsfeldwebel Michael Kast, informierte sich intensiv vor Ort über die Ausbildung unter Corona-Bedingungen und evaluierte die Veranstaltung im Auftrag des Landeskommandos Hessen.



Die RK Feldatal hat nachgewählt. Neuer Schriftführer ist Stabsunteroffizier d. R. Frank Sann. Die anderen Positionen sind unverändert mit Vorsitzendem Hauptfeldwebel d. R. Hans-Joachim Gelhar, den stellvertretenden Vorsitzenden Feldwebel d. R. Hans Walter Stein und Stabsunteroffizier Feldwebel-Anwärter Timo Kumpies sowie Kassenwart Stabsunteroffizier d. R. Dietmar Suletzki.
Schotten (gs). „Unter erschwerten Bedingungen“ führte die Reservisten Arbeitsgemeinschaft (RAG) Schießsport Schotten im Schützenhaus ihre Vereinsmeisterschaften Langwaffe G-RM1 mit den Militärkarabiner im Entwicklungsstand vor 1945 durch. Das Einhalten den Hygiene- und Abstandsregeln erschwerte den Wettkampf, machte ihn aber nicht unmöglich.
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation musste der Vorstand die traditionell im Anschluss folgende Grillfeier der Reservistenkameradschaft (RK) Schotten mit Familienanhang ausfallen lassen. Denn hier konnte nicht sichergestellt werden, dass der Mindestabstand auch immer eingehalten würde.
Trotz der aktuellen Einschränkungen und der ausgefallenen Trainingszeit in den vergangenen Monaten, fanden sich doch noch acht Mitglieder ein, die den Wettkampf unter sich austrugen. Es wurde, wie bei den Reservisten üblich, liegend freihändig geschossen, es konnten maximal 150 Ringe erreicht werden. Die drei besten Schüttzen wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Florian Henrich belegte mit seinem Schweizer Militärkarabiner K31 den ersten Platz mit 124 Ringen, dicht gefolgt von Henning Michel und seinem Schwedenmauser M96 mit 118 Ringen . Georg Schwabauer, einer der jüngsten Mitglieder, erreichte 113 Ringe und sicherte sich den dritten Platz. Auf den nächsten Plätzen sind: Klaus Eckhardt (111), Steffen Ziegler (102), Dominik Appold (99), Martin Kluge (93), und Sascha Fleischer (69).

Die RK Bermuthshain und die RAG IBZ trauern um Hauptfeldwebel d. R. Klaus-Pierre Minnert, der am 6. Mai 2020 im Alter von 60 Jahren verstorben ist. Klaus Minnert wurde am 25. Mai 2004 zum stellvertretenden Vorsitzenden der RK gewählt und seitdem immer wieder im Amt bestätigt. Dem Verstorbenen war die Freundschaft mit den italienischen Partnern der Alpini Arco und der Associazione Arma Aeronaurica Alto Garda ein besonderes Anliegen. Er pflegte außerhalb der offiziellen Begegnungen auch viele private Freunschaften, war Mitglied bei den Arcoer Alpini und nutzte seine Sprachkenntnisse zu hilfreichen Übersetzerdiensten. Die Alpini legten am 15. Mai zur Stunde seiner Beisetzung eine Gedenkminute für „ihren Freund Klaus“ ein.
Unser Landesvorsitzender Oberst d.R. Volker Stein übermittelt österliche Grüße.
Der vollständige Gruß kann hier eingesehen werden
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der Kreisvorsitzende Oberhessen hat am 15.03.2020 beschlossen, alle geplanten VVags mit sofortiger Wirkung bis einschließlich 30.04.2020 abzusagen!
Grund hierfür ist die aktuelle Bedrohungslage durch Covid-19.
Einzelprüfungen, geplante VVags vielleicht doch durchzuführen, sind ausgeschlossen. Darüber hinaus mahnen wir eindringlich, von Zuwiderhandlungen abzusehen.
Durch den Bundesschießsportverantwortlichen wurden auch sämtliche Schießsportveranstaltungen der RAG’en Schießsport bundesweit abgesagt.
Sollte es Neuigkeiten oder Änderungen geben, werden Sie umgehend informiert.
Zum Jahresabschluss ermittelten die Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK) Lauterbach/Wartenberg ihre Vereinsmeister. Sieger wurde der Vorsitzende, der Hauptgefreiterder Reserve (d. R.) Günter Janich mit 162 Ringen. Geschossen wurde mit den Vereinswaffen Gewehr „HK SL 8“ cal. 223Rem. und der Pistole „P8“ 9mm Para. Den zweiten Platz belegte Oberleutnant d. R. Joachim Müller (159) vor dem Obergefreiten d. R. Oliver Dressel mit 156 Ringen. In der Einzelwertung schoss mit der Pistole Günter Janich 83 Ringe, gefolgt vom fördernden Mitglied André Döring (74) und Stabsunteroffizier d. R. Erich Kern. In der Einzelwertung Gewehr gewann Oliver Dressel mit 93 Ringen vor Joachim Müller (89) und André Döring (82). Das Historie-Schießen mit dem K98 gewann der Obergefreite d. R. Marco Rühl mit 40 Ringen. gefolgt vom Hauptgefreiten d. R. Willi Russ (36) und dem Obergefreiten d. R. Bernd Baier (33). Der „.308-Pokal“ und „9mm-Pokal“ mit eigenen Waffen wurde am Kugelberg in Lauterbach schon im November ausgeschossen. Hier gewann in der Disziplin Gewehr André Döring (94) vor Marco Rühl (85) und Stabsunteroffizier d. R Sascha Stieler (83). Mit der Pistole war Günter Janich mit 90 Ringen bester Schütze vor André Döring (82) und Joachim Müller (80). Bei der Jahresabschlussfeier in der Frischbörner Turnhalle wurden sie vom Vorsitzenden der Reservisten-Arbeits-Gemeinschaft (RAG) Schießsport, Oliver Dressel, mit Pokalen und Medaillen geehrt.
Die Reservistenkameradschaft (RK) Fernwald stellte auch in diesem Jahr beim Pokalschießen der Kreisgruppe Oberhessen die beste Mannschaft und nimmt im kommenden Jahr am Landespokalschießen teil. Vierer-Mannschaften aus dem Kreisen Gießen, Wetterau und Vogelsberg schossen auf der Standortschießanlage in Stadtallendorf mit dem Gewehr und der Pistole. Die beiden Übungen dienten dem Erhalt der Fertigkeiten im Umgang mit den Waffen, waren aber auch gleichzeitig ein Wettkampf, um die besten Schützen Oberhessens zu ermitteln. Sieger mit 651 Punkten wurden die Fernwalder. Stabsunteroffizier der Reserve (d. R.) Marco Müller sowie die Hauptgefreiten d. R. Jürgen Lather, Andreas Schneider und Danny Sieberg hatten mit dem Gewehr 322 und der Pistole 329 Punkte. Platz zwei belegte die RK Lautertal. Oberstabsfeldwebel d. R. Achim Höll, Oberfeldwebel d. R. Achim Kopp, Stabsunteroffizier d. R. Patrick Stein und Obergefreiter d. R. Dennis Winterholler hatten 593 Ringe (258/335). Dritter wurde die Mannschaft RK Fuldagrund/Maar mit Hauptfeldwebel d. R. Jens Robert Friedrich, Stabsgefreitem d. R. Bernd Fischer sowie den Gefreiten d. R. Alwin Lomp und Albrecht Schmidt mit 567 Ringen (279/288).
Aus Maar kam auch der beste Einzelschütze. Alwin Lomp hatte mit der Pistole 97 und dem Gewehr 78 Punkte (175). Punktgleich, aber mit weniger Zehnern, kam Stabsunteroffizier Marco Müller (Fernwald) auf Platz zwei in der Gesamtwertung (87/88), Dritter wurde Obergefreiter d. R. Jürgen Disser (RK Mittelhessen) mit 174 (82/92) Ringen. In der Einzelwertung Pistole lag Lomp mit 97 Ringen vorn, gefolgt von Disser (92) und Hauptgefreitem d. R. Hubert Senfter von der RK Gießen (89). Bester Gewehrschütze war Marco Müller mit 87 Ringen vor Jürgen Disser (82) und Stabsunteroffizier d. R. Markus Glassl von der RK Hungen (82).


In diesen Tagen hatte die SRK Gießen erstmals für die Kreisgruppe Oberhessen zu einem sicherheitspolitischen Abendseminar nach Ehringshausen eingeladen. Über vier Stunden lang hielt Dr. David Th. Schiller einen Vortrag zum Thema: „Der Jom Kippur Krieg und seine sicherheitspolitischen Auswirkungen auf Israel“. Als Referent, der zu dieser Zeit selbst als Soldat auf israelischer Seite mitwirkte, schaffte es Dr. Schiller, die 65 Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen. Er war Mitglied einer israelischen Eliteeinheit und nahm an zwei Nahostkriegen teil (1973 Jom-Kippur-Krieg und 1982 Libanonkrieg). Außerdem hat er verschiedene internationale polizeiliche Spezialeinheiten beraten und mit ausgebildet. Vielen ist sein Name vielleicht auch von seiner fast 20 jährigen Tätigkeit als Mitbegründer und Chefredakteur der Zeitschriften „VISIER“ und „VISIER Spezial“ bekannt.
Der Jom-Kippur-Krieg wurde vom 6. bis zum 25. Oktober 1973 von arabischen Staaten gegen Israel geführt. Nach dem Palästinakrieg (1948/49), der Sueskrise (1956) und dem Sechstagekrieg von 1967 war er der vierte arabisch-israelische Krieg im Rahmen des Nahostkonflikts. Er begann mit einem Überraschungsangriff von Ägypten und Syrien am 6. Oktober 1973, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, auf dem Sinai und den Golanhöhen, die 1967 von Israel während des Sechstagekrieges erobert worden waren. An den ersten zwei Tagen rückten die Streitkräfte Ägyptens und Syriens vor, danach aber wendete sich der Kriegsverlauf zugunsten der Israelis, die zuerst ihre Truppen hatten mobilisieren müssen. Nach der zweiten Kriegswoche waren die Syrer vollständig aus den Golanhöhen abgedrängt worden. Im Sinai waren die israelischen Verteidigungsstreitkräfte zwischen zwei ägyptischen Armeen durchgebrochen, hatten den Sueskanal überschritten und eine ganze ägyptische Armee abgeschnitten. Ein UN-Waffenstillstand trat am 24. Oktober 1973 in Kraft.
Die SRK Gießen ist dem Schützenverein Tell Ehringshausen/ Dillheim für die hervorragende Bewirtung dankbar, der Vorstand hofft, eine solche Veranstaltung auch im nächsten Jahr durchführen zu können.
Bildunterschrift: Dr. David Th. Schiller (rechts) berichtete bei der SRK über: „Der Jom Kippur Krieg und seine sicherheitspolitischen Auswirkungen auf Israel“
Text und Bild: Christian Kramer