Steckbrief
| RK Name | RK Lich |
|---|---|
| RK Vorsitzender | Arnd Gath 35510 Butzbach, Zum Hausbergturm 21 Telefon: 0151/28224696 Mail: arnd.gath@web.de |
| RK Heim/ Treffpunkt | RK-Abend jeden 3. Freitag im Monat 20:00 Uhr Pizzeria Calabria 35423 Lich, Gießener Str. 26 (Bürgerhaus) |
| Mitgliederanzahl | 97 Mitglieder |
| Interessen/Tätigkeiten/ Schwerpunkte der RK | Schießsport Förderung militärischer Fähigkeiten Märsche |
| Gibt es eine RAG Schießsport? | JA Kurzwaffenschießen: SV Steinbach Garbenteich e.V. Schießanlage an der A5 zwischen Lich und Fernwald Jeden 3. Sonntag im Monat von 10:00-12:00 Uhr Langwaffenschießen: Regulär finden die LW-Schießen auf der Standortschiessanlage in Stadtallendorf statt, |
Lanzenhainer Reservisten auf Militärhistorischer Exkursion
Infanterieschule Hammelburg und Übungsdorf Bonnland im Fokus
Herbstein/Eiterfeld. Rund zwei Dutzend Mitglieder der Reservistenkameradschaften Lanzenhain und Eiterfeld starteten unter Leitung von Oberst der Reserve (d. R.) Willi Dechert zu einer militärhistorischen Exkursion nach Hammelburg. Ziele waren die Infanterieschule sowie der Truppenübungsplatz mit dem Übungsdorf Bonnland. In der Schule begrüßte der Kommandeur der Infanterieschule und General der Infanterie, Brigadegeneral Michael Matz, die Reservisten. Dies war unter anderem durch die guten Kontakte zwischen Oberst Dechert und General Matz möglich geworden.
Dann informierte Brigadegeneral Matz in einem einstündigen Vortrag die Besuchergruppe über Auftrag, Struktur und Besonderheiten der Ausbildungseinrichtung. Die Infanterieschule ist schon seit Aufstellung der Bundeswehr 1956 die zentrale Ausbildungsstätte der Infanterie und mit derzeit 2500 Dienstposten die größte Schule des Deutschen Heeres. Der Schule sind die Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald, die Luftlande-/Lufttransportschule in Altenstadt und der Ausbildungsstützpunkt „Spezialkräfte Heer“ in Calw unterstellt.
Es werden Offiziere und Unteroffiziere der Infanterie des Heeres und der Luftwaffensicherungstruppe sowie Marineschutzkräfte ausgebildet. Die Schule unterhält internationale Partnerschaften wie beispielsweise mit der US United States Army Infantry School in Fort Benning Bundesstaat Georgia und weiteren Ausbildungseinrichtungen der französischen, niederländischen oder israelischen Streitkräfte.
Nach diesen ausführlichen Informationen gab es von Seiten der Reservisten eine kleine Überraschung für Brigadegeneral Matz, RK-Mitglied Lars Krüger überreichte ihm einen von ihm erstellten Bildband von allen Übungen des Jägerregiments 1 Schwarzenborn im Vogelsberg. Krüger ist seit mehreren Jahren Multiplikator der Truppe.
Im Anschluss fuhr die Gruppe auf den Truppenübungsplatz. Bereits auf der Fahrt nach Hammelburg hatte Reiseleiter Dechert im Bus über die wechselvolle Geschichte des Truppenübungsplatzes mit den Ortschaften Bonnland und Hundsfeld informiert, der 1895 vom bayerischen Kriegsministerium für das 2. Armeekorps geschaffen wurde.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges, wurde aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrages der Truppenübungsplatz aufgelöst.
1935 übernahm die Heeresverwaltung wieder den ehemaligen Truppenübungsplatz und nutzte diesen für den Aufbau weiterer Einheiten für die neue Wehrmacht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er als Gefangenenlager und Lazarett genutzt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Hammelburg, bis zur Übernahme der Einrichtungen am 1. April 1956 durch die Bundeswehr, US-Garnison.
Eine Besonderheit auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg ist das ehemalige Dorf Bonnland, das als einzigartige Übungsanlage für den Orts- und Häuserkampf von der Bundeswehr und den alleierten Streitkräften sowie auch von Polizei, THW, Feuerwehr, DRK und weiteren Hilfsorganisationen zur Ausbildung genutzt wird.
Dieses Dorf hat eine sehr bewegte Geschichte. Bereits 1895 musste mit 430 Tagwerken nahezu die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche an das Militär abgegeben werden. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurden die Flächen nicht wieder zurückgegeben, sondern durften nur weiter genutzt werden. 1938 mussten Bonnland sowie Hundsfeld geräumt werden. Auch der Urenkel Friedrich von Schillers, Alexander von Gleichen-Rußwurm, musste mit seiner Frau, das am Rande des Dorfes liegende Schloss Greifenstein, das über 450 Jahre im Besitz seiner Familie gewesen war, räumen.
Ab dem Jahre 1945 fanden viele Flüchtlinge in der verlassenen Ortschaft eine vorübergehende neue Heimat. Am 1. April 1949 wurde Bonnland, das mittlerweile 550 Einwohner zählte, wieder eine politische Gemeinde.
Am 1. April 1956 kam es zu einer erneuten Absiedelung von Bonnland und Hundsfeld, und am 14. Januar 1965 verließen die letzten Einwohner von Bonnland das Dorf, das seitdem als Übungsdorf für den militärischen Häuserkampf genutzt wird.
Oberst Dechert wies vor der Begehung in einem Lehrsaal die Reservisten in die Ortschaft hin. Auf dem Hinweg war eine belgische Einheit beim Häuserkampf zu beobachten. Höhepunkt und Abschluss der Exkursion war dann, die Teilnahme an einer Unterweisung über die Benutzung von Farbmarkierungsmunition. Diese wird in einer Duellsituation mit den Originalwaffen eingesetzt und zeigt reale Treffer an, wodurch zum Beispiel eine realitätsnahe Verwundeten Versorgung geübt werden kann. Bei dieser Ausbildung müssen alle spezielle Schutzausrüstung tragen. In einem eigens dafür eingerichteten Übungshaus, in dem eine möblierte Wohnung mit Küche, Wohnzimmer usw. nachgebildet wurde, konnten die Reservisten von einem „Catwalk“, einem über den Räumen befindlichen Laufsteg, das Übungszenario (vorgehen in einem Haus) eines Kompaniechef-Lehrgangs verfolgen.
Letzter Programmpunkt war unter fachkundiger Führung der Besuch des Infanteriemuseums. Hier sind Uniformen, Waffen und Ausrüstungsgegenstände von der Armee des Kaiserreichs bis zur heutigen Bundeswehr ausgestellt.
Ende der Exkursion war ein gemeinsames Abendessen im Unteroffiziersheim Hammelburg.
OStFw d. R.Dieter Graulich

Die Reservisten vor Schloss Greifenstein.

Lars Krüger übergibt Brigadegeneral Matz einen von ihm erstellten Bildband. Mit dabei Oberst d.R. Dechert.

Im Museum befinden sich auch fünf Flaggen aus dem Tannenberg-Denkmal in Ostpreußen, das 1945 gesprengt wurde.

Oberst d.R. Willi Dechert (rechts) weist die Reservisten in das Übungsdorf Bonnland ein.
Jahresabschlussveranstaltung 2021 RK Philippseck
Butzbach (red). „Ich freue mich, dass wir wieder zu einer Feier zusammen kommen können“, so begrüßte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft (RK) Philippseck, Major der Reserve Friedhelm Becker, die kleine Runde im Vereinslokal. „Zur Reichspost“ in Butzbach-Fauerbach. .
Nach Abwägung aller Risiken, stand der Entschluss zur Durchführung der Jahresabschlussveranstaltung fest. Mit dem Küchenteam der Vereinsgaststätte „Zur Reichspost“ wurde ein festliches Menü geplant. Die Reservisten, Förderer und Freunde der RK genossen das Wiedersehen und die vertraute Gesellschaft im Kameradenkreis.
Der Rückblick des RK-Chefs fiel lagebeding recht knapp aus. Er nutzte die Gelegenheit, um unter den Anwesenden Urkunden und Ehrungen persönlich auszuteilen.
Nach dem die Tafel abgetragen war, wurden die Preisträger des „Barbara-Cups“ bekanntgegeben. Der eigentlich unscheinbare Pott hat nun 28-mal den Besitzer gewechselt, und der neue Besitzer bekam dadurch den Auftrag, einen neuen Wanderpokal zu beschaffen. Hauptgefreiter d. R. Manuel Gröninger war bester Gewehrschütze. Gesamtsieger war der RK-Vorsitzende Becker.
Die Bedeutung des Schießsports für die Reservistenkameradschaften wurde sehr deutlich in der Ansprache des Vorsitzenden hervorgehoben. Neben den RK-Abenden sei das regelmäßige Schießen eine Verbindungsklammer der Kameradschaft. Gefreiter d. R. Hans Rüdiger Groß bekam eine Urkunde für 30-jährige Mitgliedschaft im Reservistenverband.
In der Hoffnung, dass wieder ein normales Vereinsleben eintritt, wurde die Jahresplanung für 2022 ausgeteilt.
Zu dem Bild: (von links) Hauptgefreiter d. R. Manuel Gröninger war bester Gewehrschütze; Gefreiter d. R. Hans Rüdiger Groß bekam eine Urkunde für 30-jährige Mitgliedschaft; Major d. R. F. Becker wurde Gesamtsieger, Ehrengast bei der RK-Veranstaltung war Dr. Petur L. Krasnai.

Bericht Jahresabschlussschießen am 27.11.2021
Oberhessen (gs). Flexibilität war bei Jahresanschluss-Schießen der Kreisgruppe auf der Standortschießanlage in Stadtallendorf gefragt. Aufgrund der Verschärfung der Corona-Lage galten hier für die Teilnehmer die 2G+-Regeln. Das bedeutetet, dass die Reservisten neben dem Impf- oder Genesenen-Nachweis auch einen aktuellen Schnelltest vorlegen mussten. Trotz der kurzfristig angeordneten Auflage war das kein Problem, denn die Oberhessen haben zwei ausgebildete „Corona-Tester“. Bei denen, die am Samstagmorgen in Stadtallendorf keinen derartigen Test vorlegen konnten, erledigten das die Stabsunteroffiziere d. R. Frank Sann und Emry Wagner: Nasenabstrich machen, auf Teststreifen bringen, 15 Minuten warten, und schon lag der geforderte Test vor. Dann gab es ein Bändchen um das Handgelenk und der Weg zum Schießen war frei. Positiv an der Sache, alle durchgeführten oder vorgelegten Tests waren negativ.
Viele Teilnehmer erfüllten die Bedingungen der Wertungsübungen G 36 S 9 und P S 2, sie werden demnächst die entsprechenden Schützenschnüre in Empfang nehmen können. Nicht gewertet wurde das Schießen mit dem MG 3. Wer sich in der Handhabung der Waffen nicht sicher fühlte, für den gab es zuvor eine Ausbildung. „Exotische Gäste“ waren zwei Majore aus Singapur und der Ukraine sowie ein Oberstleutnant aus Mexiko. Sie machen derzeit einen Lehrgang an der Bundessprachenschule in Hürth, nach diesem werden sie einen Generalstabs-Lehrgang absolvieren. Auch diese Gäste erfüllten dank guter Betreuung und Einweisung durch die Oberhessen die Bedingungen für diese Schießauszeichnungen. In vielen Gesprächen am Rande erfuhren die Reservisten einiges über die Streitkräfte in den Ländern der Gäste sowie die dortige Reservistenarbeit. Einladungen zur Teilnahme an anderen Veranstaltungen der Oberhessen im kommenden Jahr wurden ausgesprochen.
Zum Abschluss des letzten Schießens im Jahr 2021 spendierte die Kreisgruppe eine ergänzende Truppenverpflegung; alkoholfreie Getränke, Würstchen und Pommes. Kreisvorsitzender Oberfeldwebel d. R. Hilmar Wolf und seine erster Stellvertreter Fähnrich d. R. Gernot Schobert übergaben den erfolgreichen Mannschaften des militärischen Wettkampfes „Wachsamer Keiler“ nachträglich ihre Urkunden und Pokale. Sieger war die Mannschaft der RK Feldatal vor dem Titelverteidiger Marbach, Feldatal/Lautertal, Fernwald, Mittelhessen I und II. Geehrt für die Erfolge beim Kreispokalschießen wurden die drei Bestplatzierten: RK Fernwald, RK Hungen und RK Feldatal.
Dann gab es eine hohe Auszeichnung für Stabsunteroffizier d. R. Patrick Stein von der RK Lautertal: Kreisvorsitzender Oberfeldwebel d. R. Hilmar Wolf zeichnete ihn mit der bronzenen Ehrennadel der Landesgruppe Hessen aus. Stein engagiert sich sehr in der RK Lautertal und der Kreisgruppe Oberhessen. Er beteiligt sich an Wettkämpfen, übernimmt die Aufsicht bei Schießen und bildet seine Kameraden an Waffen aus.
Geehrt wurden bei dieser Gelegenheit auch weitere Aktive der Kreisgruppe. Die Ehrennadel in Bronze bekam der Feldwebel für Reservisten, Stabsfeldwebel Michael Kast, Silber ging an den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Oberstabsfeldwebel d. R. Thomas Schupbach, Kreiskassenwart Stabsunteroffizier d. R. Olaf Best und Organisationsleiter Oberstleutnant d. R. Klaus Merklinger. Gold bekam der erste stellvertretende Kreisvorsitzende Fähnrich d. R. Gernot Schobert.
Bild: Hilmar Wolf (rechts) ehrte Patrick Stein.
Michael Kast, Klaus Merklinger und Thomas Schupbach (von links) wurden ebenfalls ausgezeichnet.
Bildrechte: Thomas Schupbach
www.wachsamer-keiler.de
Vorsitzender: OGefr d.R. Arnd Gath, Zum Hausbergturm 21, 35510 Butzbach, Tel.: 0151 – 28224696
E-Mail: arnd.gath@web.de
Informationen zur Mitgliederversammlung der RK Lich und der RAG Schießsport Lich vom 24.03.2017:
Der bisherige Kassenwart (Michael Antschischkin) und der bisherige Schriftführer (Gerhard Körber) stellten ihre Ämter nach langjähriger Tätigkeit zu Verfügung.
Es wurden in den Vorstand der RK Lich gewählt:
RK-Vorsitzender: Arnd Gath (Wiederwahl)
stv. RK-Vorsitzender: Wolfgang Schneider (Wiederwahl)
Kassenwart: Jörg Pfuhl (Neuwahl)
Schriftführer: Florian Uhl (Neuwahl)
Als Vorsitzender der RAG Schießsport Lich wurde Wolfgang Schneider gewählt. Er löst Gerhard Körber ab, der nicht mehr zur Wahl stand.
Gerhard Körber wird in einer Übergangszeit noch Aufgaben in der RAG Schießsport wahrnehmen.
In Kürze wird die RK Lich
Termine der Reservistenkameradschaft Lich – Stand: 19.04.2017:
April
21.04.2017 20:00 Kameradschaftsabend Ristorante Pizzeria Calabria, Lich Vvag
22.04.2017 08:00 – 12:00 Schießen mit Privatwaffen Standortschießanlage, Stadtallendorf Vvag
23.04.2017 10:00 – 12:00 Schießen mit Privatwaffen Schützenvereinigung, Steinbach-Garbenteich VVag
28. – 29.04.2017 16:00 – 10:00 Nacht-O-Marsch „Schlauer Fuchs“ Butzbach-Waldsolms Vvag/UTE
Mai
06.05.2017 07:00 – 16:00 Schulschießen Standortschießanlage, Stadtallendorf DVag
12. – 14.05.2017 Internationales Militärschießen Bielefeld Bielefeld Dvag
13.05.2017 12:00 – 16:00 Schießen mit Privatwaffen Standortschießanlage, Stadtallendorf Vvag
13.05.2017 ? ABC Ausbildung IGF Frankfurt Vvag/UTE
19.05.2017 20:00 Kameradschaftsabend Ristorante Pizzeria Calabria, Lich Vvag
20.05.2017 08:00 – 16:00 Kreisschießwettkampf Privatwaffen Standortschießanlage, Stadtallendorf Vvag
21.05.2017 10:00 – 12:00 Schießen mit Privatwaffen Schützenvereinigung, Steinbach-Garbenteich Vvag
T-Shirt-Verkauf „Wachsamer Keiler“:
Es können noch Restbestände an T-Shirts zum Preis von 15,00 € geordert werden!
Anfragen zu Größen und Details nimmt Arnd Gath gerne entgegen:
Mobil: 0151-282246 96 / E-Mail: arnd.gath[at]web.de









