RK NameRK Nidda-Nidder
RK VorsitzenderArtur Kaltenschnee
Nidderstraße 2a
63679 Schotten
Telefon: 015159855048
Mail: a.kaltenschnee@web.de

RK Heim/ TreffpunktStammtisch jeden 4. Freitag im Monat
Ort ist zur Zeit noch offen
Mitgliederanzahl78 Mitglieder
Interessen/Tätigkeiten/ Schwerpunkte der RKz.B. Schießsport
z.B. Militärhistorische Exkursionen

Gibt es eine RAG Schießsport?JA
Jeden 2. Samstag im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr
Schützenhaus Schotten
Gedener Str. 46

SRK Gießen betritt neues Terrain

In diesen Tagen hatte die  SRK Gießen erstmals für die Kreisgruppe Oberhessen zu einem sicherheitspolitischen Abendseminar nach Ehringshausen eingeladen. Über vier Stunden lang  hielt  Dr. David Th. Schiller einen Vortrag zum Thema: „Der Jom Kippur Krieg und seine sicherheitspolitischen Auswirkungen auf Israel“. Als Referent, der zu dieser Zeit selbst als Soldat auf israelischer Seite mitwirkte, schaffte es Dr. Schiller, die 65 Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen.  Er war Mitglied einer israelischen Eliteeinheit und nahm an zwei Nahostkriegen teil (1973 Jom-Kippur-Krieg und 1982 Libanonkrieg). Außerdem hat er verschiedene internationale polizeiliche Spezialeinheiten beraten und mit ausgebildet. Vielen ist sein Name vielleicht auch von seiner fast 20 jährigen Tätigkeit als Mitbegründer und Chefredakteur der Zeitschriften „VISIER“ und „VISIER Spezial“ bekannt.

Der Jom-Kippur-Krieg wurde vom 6. bis zum 25. Oktober 1973 von arabischen Staaten gegen Israel geführt. Nach dem Palästinakrieg (1948/49), der Sueskrise (1956) und dem Sechstagekrieg von 1967 war er der vierte arabisch-israelische Krieg im Rahmen des Nahostkonflikts. Er begann mit einem Überraschungsangriff von  Ägypten und Syrien am 6. Oktober 1973, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, auf dem Sinai und den Golanhöhen, die 1967 von Israel während des Sechstagekrieges erobert worden waren. An den ersten zwei Tagen rückten die Streitkräfte Ägyptens und Syriens vor, danach aber wendete sich der Kriegsverlauf zugunsten der Israelis, die zuerst ihre Truppen hatten mobilisieren müssen. Nach der zweiten Kriegswoche waren die Syrer vollständig aus den Golanhöhen abgedrängt worden. Im Sinai waren die israelischen Verteidigungsstreitkräfte zwischen zwei ägyptischen Armeen durchgebrochen, hatten den Sueskanal überschritten und eine ganze ägyptische Armee abgeschnitten. Ein UN-Waffenstillstand trat am 24. Oktober 1973 in Kraft.

Die SRK Gießen ist dem Schützenverein Tell Ehringshausen/ Dillheim für die hervorragende Bewirtung dankbar, der Vorstand hofft, eine solche Veranstaltung auch im nächsten Jahr durchführen zu können.

Bildunterschrift:  Dr. David Th. Schiller (rechts) berichtete bei der SRK über: „Der Jom Kippur Krieg und seine sicherheitspolitischen Auswirkungen auf Israel“

Text und Bild: Christian Kramer

Suppenverkauf für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber

Büdingen. Die Reservistenkameradschaft bot an einem Samstag von 10 bis 14 Uhr vor der Sparkasse Oberhessen wieder frisch gekochte Erbsensuppe an. Der Erlös des Verkaufs und einer zeitgleichen Straßensammlung kam dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu Gute. Der Volksbund kümmert sich bundesweit und international um die Pflege von Kriegsgräbern und die Klärung von Vermisstenschicksalen. Die Büdinger Reservisten und der Volksbund leisten mit dieser gemeinsamen Aktion einen Beitrag zu Völkerverständigung und Friedensarbeit.

Am Informationsstand.
Das Zelt, an dem es die Suppe und Informationen gab.
Mit der Sammelbüchse wurde um Geld für den Volksbund gebeten.

Auf den Spuren der „Nassauer“

 

In der Renaissance-Stadt Weilburg

 

Philippseck (gs). Mit einer erstaunlich großen Teilnehmerzahl hat die Reservistenkameradschaft Philippseck den diesjährigen Familienausflug wieder in die nahe Region unternommen. Das Motto: “Auf den Spuren der Nassauer“ führte die Reservisten, Familienangehörige und Freunde in die Renaissance-Stadt Weilburg. Mit der Besichtigung des Bergbaumuseums wurde das Thema abgerundet, da bereits mit der Winterwanderung 2019 das imposante Schloss erkundet worden war

Die diesjährige Führung in die „Unterwelt“ erklärte den Reichtum der Nassauer Feudalherrn – die Suche nach Gold ließ Erzbergwerke mit dem Eisenerz Hämatit, Marmor- und Tongruben entstehen, nebenbei wurde sogar Silber und Quecksilber gefördert. Der Lahnmarmor ist in annähernd allen repräsentativen Gebäuden in der alten und neuen Welt zu bewundern. Zur Verwertung der Bodenschätze schufen die Landesherren die notwendige Infrastruktur und sorgten mit sozialen Reformen für ihre Arbeiter. Der Reformer Freiherr vom Stein war zu Beginn seiner Kariere Beamter der Nassauischen Bergbauverwaltung.

Aber zurück zum Ausflug, rein zufällig wurde in Weilburg Kirchweih gefeiert, nach dem Museum boten sich ein paar stimmungsvolle Stunden bis zur Weiterfahrt zu einem Ausflugslokal im Hintertaunus, wo die Gruppe schon erwartet wurde.

Text und Foto Friedhelm Becker