RK NameRK Nidda-Nidder
RK VorsitzenderArtur Kaltenschnee
Nidderstraße 2a
63679 Schotten
Telefon: 015159855048
Mail: a.kaltenschnee@web.de

RK Heim/ TreffpunktStammtisch jeden 4. Freitag im Monat
Ort ist zur Zeit noch offen
Mitgliederanzahl78 Mitglieder
Interessen/Tätigkeiten/ Schwerpunkte der RKz.B. Schießsport
z.B. Militärhistorische Exkursionen

Gibt es eine RAG Schießsport?JA
Jeden 2. Samstag im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr
Schützenhaus Schotten
Gedener Str. 46

Unser Organisationsleiter ist unter der Haube

Am Freitag heiratete Klaus Merklinger im Trausaal des Schlosses Werdorf, in einem Stadtteil von Aßlar. Da war es für „seine“ Reservisten eine Ehre und eine Verpflichtung, dem Ehepaar Klaus und Sabine die Aufwartung zu machen. Uwe Gniffke holte den Bräutigam bei nicht gerade sonnigem Wetter im offenen, geschmückten Iltis ab und brachte ihn zum Standesamt. Seine Sabine hatte es da besser, sie wurde in einem Fiat 500 vorgefahren. Nachdem sie die Ja-Worte gegeben hatten, stand die erste gemeinsame Prüfung an: Sie mussten einen Baumstamm durchsägen. Dann durchschritten sie ein Spalier das Reservisten aus dem Kreisvorstand sowie den Kameradschaften Feldatal, Vogelsberg, Mittelhessen und Fernwald gebildet hatten. Anschließend feierten die Brautleute im Gewölbekeller mit ihren Angehörigen, Freunden und den Reservisten. Unsere Bilder von Uwe Gniffke zeigen das Spalier.

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Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können

66 Kilometer auf der Werra

Pionierausbildung im Schlauchboot:

Reservistenkameradschaft Vogelsberg macht Halt in Herleshausen

Herleshausen. Mit dem Schlauchboot rund 66 Kilometer auf der Werra zu fahren – das ist keine leichte Aufgabe. Doch die Reservistenkameradschaft Vogelsberg stellten sich dieser Herausforderung gern und brach von Wildeck aus auf zu ihrer Pionierausbildung.Die Grundlage der Ausbildung bildete die Einweisung auf dem Schlauchboot, hinzu kamen zahlreiche Kommandos und viel Teamarbeit.

Der Trupp auf dem Wasser musste sich dem Überwinden von Einschnitten und Hindernissen, wie beispielsweise Schleusen, Bäumen und Nebengängen, stellen. „Es braucht Ausdauer und Manpower, das Boot zu verlegen“, erklärte Daniel Viereck, zweiter Vorsitzender der RK Vogelsberg. Auch die Gewichtsverteilung im Boot sowie das richtige Ein- und Aussteigen seien entscheidend, berichteten die Kameraden, die diese Übung zum ersten Mal durchführten. Vor drei Jahren gegründet, besteht die Reservistenkameradschaft Vogelsberg mittlerweile aus 27 Mitgliedern.

Am ersten Tag ihrer Pionierübung legten die zehn Schlauchbootinsassen zwölf Kilometer auf der Werra zurück und kehrten dann in Gerstungen ein, wo der Landtrupp, bestehend aus neun Personen, schon auf sie wartete. Dieser war für die Versorgung des Wassertrupps zuständig und baute Zelte auf. Viele der Reservisten nahmen mit ihrer ganzen Familie an der Übung teil und genossen die dreitägige Fahrt gemeinsam.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Herleshausen, bis hierher waren es 24 Kilometer Wasserweg für die Kameraden. Die freuten sich besonders, dass sie in Herleshausen willkommen waren und herzlich empfangen wurden: Bürgermeister Burkhard Scheld hatte ihnen ein schönes Plätzchen an der Werra gegenüber dem Bahnhof zugewiesen und die Wiese sogar extra noch einmal mähen lassen. Eine wohlverdiente Dusche nach den Anstrengungen des Tages bekamen die Kameraden in der Sportanlage. Zum Dank überreichte Stefan Runkel, erster Vorsitzender der RK, Scheld eine kleine Tafel, die ihn an den Besuch der Reservisten erinnern soll. Zum geselligen Beisammensein hatte die RK Vogelsberg auch die ortsansässigen Reservisten eingeladen.

„Bisher ist das Ausbildungsziel erfüllt“, zog Ausbilder und Steuermann Stefan Runkel in Herleshausen ein Zwischenfazit. Am nächsten Tag wartete dann die längste Strecke der gesamten Übung auf die Bootsinsassen: Das Ziel war Frankenroda, rund 30 Kilometer auf dem Wasser von Herleshausen entfernt. Damit gingen dann drei lehrreiche Tage für die Reservisten zu Ende.

Legten einen Stopp in Herleshausen ein: die Reservistenkameraden Vogelsberg. Bei ihrer kräftezehrenden Übung wurden sie herzlich in der Gemeinde empfangen. Foto: Kaiser

Der Artikel von Selina Kaiser stammt aus der Werra-Rundschau, die uns die Veröffentlichung gestattet.